Vögel der Schweiz – Vogelfotografie in der Schweiz

Birds of SwitzerlandAls in weiten Teilen noch sehr naturbelassener Lebensraum bietet die Schweiz vielen Vogelarten ein Zuhause. Dies betrifft sowohl Zugvögel als auch sesshafte Vögel. Wer in der Schweiz Vögel fotografieren möchte, muss in der Regel früh aufstehen und die Wanderschuhe schnüren. Zwar gibt es auch viele Stadtvögel, aber die wahren Prachtexemplare sind in der freien Natur zu finden. Etwa 200 verschiedene Vogelarten brüten in der Schweiz und in der Datenbank der Vogelwarte Sempach befinden sich 400 Arten, die in der Schweiz gesichtet wurden.

Die am häufigsten anzutreffenden Vögel sind der Buchfink und das Rotkehlchen. Beide leben vorwiegend in Wäldern und man braucht als Fotograf eine ruhige Hand und ein Teleobjektiv, um sie in den Bäumen auszumachen und abzulichten. In der Stadt findet man vornehmlich Sperlinge und Meisen. Da beide durch das Stadtleben eher an den Menschen gewöhnt sind, ist es hier auch einfacher Fotos zu machen – manche Vögel lassen den Fotografen sogar sehr nahe herankommen, vor allem wenn man auch Futter bereit hält.

Wer nach oben schaut, wird vor allem in alten Gemäuern Turmfalken und Mauersegler entdecken, und an den Hauswänden oft auch Schwalbennester.

Immer wieder ein tolles Fotomotiv bietet der Rotspecht, dessen Bestand in der Schweiz groß genug ist um nicht als gefährdet zu gelten. Wer aufmerksam zuhört wird hören, wenn er an Bäume klopft und kann ihn dabei fotografieren. Der Eichelhäher gilt als die Polizei des Waldes und ist der erste, der vor Eindringlingen warnt. Umso schwerer ist es für Fotografen, ihn auszutricksen. Allerdings verrät er sich durch seinen sehr charakteristischen Ruf.

Einer der schönsten Vögel der Schweiz ist der gelbe Pirol. Er wird leider immer seltener, weil sein Lebensraum – vor allem Waldgebiete – zunehmend vernichtet wird. Ein absoluter Glücksfall ist es, wenn man einen Uhu sieht: Von ihm gibt es nur noch 200 Exemplare in der Schweiz, und Fotografen brauchen Zeit und Geduld, um dieses Tier einmal vor die Linse zu bekommen.

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