Die Anfänge der Farbfotografie in der Schweiz

Kameras sind aus unserem Alltag heute nicht mehr wegzudenken. Gerade wenn man im Urlaub ist werden oft binnen weniger Tage hunderte Fotos geschossen. Dies war früher undenkbar und auch unbezahlbar.
Auch wenn sie bei weitem noch nicht so weit entwickelt war wie heute, die Technologie der Fotografie ist bereits im 19. Jahrhundert erfunden worden, genauer gesagt 1839. Bis zur heutigen first recordingsQualität und Masse an Fotos war es noch ein weiter Weg, doch ein Anfang für die Revolution der Fotografie war gemacht.
Da die ersten Aufnahmen oft sehr aufwendig und teuer waren, gibt es nur wenige Bilder aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Nur sehr wenige Reiche konnten sich damals eine Kamera leisten und Fotos wurden sehr selten gemacht. Dennoch wurden einige Fotos gemacht, welche heute als besondere Zeitzeugen einer früheren Zeit dienen. Auch die Schweiz wurde damals abgelichtet. Anders als die Städte haben sich die Berge kaum verändert. So kann man noch heute, auch 150 Jahre nach der ersten Fotografie, die Berggipfel der mächtigen Berge erkennen. Anfangs noch in schwarz-weiß, später dann in Farbfotografie zeigt sich die Schweizer Landschaft von seiner besten Seite.
Wer sich dafür interessiert, dem kann nun ein Museum für Schweizer Farbfotografien empfohlen werden, welches kürzlich in Bulle eröffnet wurde. Es zeigt die ersten Farbfotografien in der Schweiz und die Geschichte hinter den Fotos. Besonders beeindruckend ist, was technisch damals schon möglich war und wie sich die Qualität in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Viele Bilder konnten in hervorragender Qualität konserviert und kopiert werden und bieten nun spannende Blicke auf die Schweiz zu einer Zeit, als die Großeltern Kinder waren. Ganz friedlich zeigt sich die Schweiz auf den Bildern, besonders die Flüsse, welche durch die Berge fließen, sehen beeindruckend aus. Kaum zu glauben, was sich alles in den letzten Jahrzehnten verändert hat, doch die Berge und Flüsse werden wohl immer bleiben.